Zwischen Mythos, Geschichte und Natur.

Im Nationalpark Cilento gelegen,gibt es einiges zu entdecken. Berühmt vor allem für ihren Küstenort Marina di Camerota, der als Perle des Cilento bekannt ist, ist die Gegend auch eine geschichtsträchtige Hügelregion mit unberührten Landschaften, die es zu erkunden gilt.

1 - Camerota
2 - Camerota
3 - Camerota
4 - Lentiscosa
5 - Lentiscosa
6 - Licusati
7 - Licusati
8 - Marina di Camerota
9 - Marina di Camerota
10 - Marina di Camerota
11 - Marina di Camerota
12 - Marina di Camerota
13 - Marina di Camerota Baia Infreschi
14 - Marina di Camerota Cala Bianca
16 - Marina di Camerota Marina delle barche
17 - Marina di Camerota torre del Telegrafo

Entdecken Sie Marina di Camerota

Der Ursprung von Camerota ist mit einer Legende verbunden, ein Zeichen dafür, dass es eines der Zentren der Magna Graecia war..
Der Legende nach, während er an der Küste des heutigen Cilento entlangsegelte, verliebte sich Palinurus, Steuermann des Aeneas, in eine schöne Jungfrau namens Kamaraton. Das Mädchen erwiderte Palinurus‘ Liebe nicht und jagde ihn auf den Grund des Meeres, wo er sein Leben verlor.
Venus, die Göttin der Liebe, war über Kamartons grausames Verhalten empört und verwandelte sie in einen Felsen (wo heute die Stadt Camerota steht), und verdammte sie damit, ewig auf ihren abgewiesenen Liebhaber zu starren. Lassen Sie sich den atemberaubenden Blick vom äußersten Ring des historischen Zentrums nicht entgehen.
Der Name Kamaraton stammt aus dem Griechischen (kamarōtós, „gekrümmt“) und bezieht sich auf die zahlreichen Kalksteinhöhlen, in denen noch Funde aus dem Paläolithikum zu finden sind. Die älteste Siedlung wurde von den Griechen im 8. und 7. Jh. v. Chr. gegründet, während sich die mittelalterliche Stadt zwischen 535 und 553 n. Chr. entwickelte, wovon noch Spuren in der Burg und im ältesten Stadtteil zu sehen sind.

Marina di Camerota ist vor allem für seine wunderschönen Strände bekannt, die zu den eindrucksvollsten der Küste gehören. gehören. Jedes Jahr erhalten sie die begehrte Blaue Flagge und sind das Ziel von Touristen aus aller Welt.
Im Zentrum von Marina di Camerota sind viele Gassen und enge Straßen des alten Fischerdorfes erhalten geblieben. Die Promenade lädt zu einem schönen Spaziergang ein, bei dem man ein gutes hausgemachtes Eis genießen kann. Der Yachthafen ist der Ausgangspunkt für Bootsausflüge, u.a. zum historischen Nachtfischen, derLampara„, für einen entspannten Segelausflug, aber auch für Schnorchel– und Taucherlebnisse.
Von besonderem Interesse sind die paläontologischen Höhlen und das MUVIP (Virtuelles Museum der Altsteinzeit).

Der Calanca-Strand
Eingebettet zwischen zwei kleinen Felsvorsprüngen ist der sanft abfallende Calanca-Strand, ideal für Kinder. Von hier aus kann man auch die Insel Marina di Camerota sehen und ist praktisch nur fünf Minuten zu Fuß vom Zentrum entfernt
 

Der Strand “Marina delle Barche”
Der auch als San Domenico bekannte Strand liegt in der Nähe der Altstadt und des Hafens. Feiner weißer Sand, umspült vom türkisfarbenen Wasser des Meeres, bietet Spielplätze für Kinder und Jugendliche.

Der Lentiscelle-Strand
Er wird von grün bewachsenen Klippen begrenzt und liegt etwas außerhalb des Zentrums in der Nähe der Altsteinzeit-Höhlen. Der Strand ist ein Gemisch aus goldfarbenem Sand und feinem Kies und fällt stark ins Meer ab. Der goldene Sand ist mit Kies vermischt, während das Meer herrlich und sofort tief ist.

Die Mingardo-Strände
Der Küstenabschnitt des berühmten Clubs „Il Ciclope zwischen Marina di Camerota und Palinuro beherbergt eine Reihe von Stränden, sowohl frei zugängliche als auch mit Strandbad. Sie zeichnen sich durch die Feinheit des Sandes, die Tiefe des Meeres, das sie umspült, und die herrlichen Klippen, die sie umgeben, aus.

Die Türme
Wer die Küste von Marina di Camerota entlanggeht, wird zweifellos die „Telegrafentürme“ oder „Sarazenentürme“ aus dem Mittelalter bemerken. Sie stellten ein wertvolles Überwachungs- und Kommunikationssystem dar und befanden sich an strategisch günstig gelegenen Punkten entlang der südlichen tyrrhenischen Küste.
DerZancale-Turm, der größte, ist der einzige, der hoch oben liegt, weil er als Verbindung zwischen den verschiedenen Küstentürmen diente.

Die Höhlen
Aufgrund der karstigen Beschaffenheit des Bodens ist Marina di Camerota bei Paläontologen für die interessanten Höhlen bekannt, die über das gesamte Gebiet verstreut sind und in denen zumeist bedeutende archäologische Funde gemacht wurden, die hauptsächlich aus der Steinzeit stammen.
Vor kurzem wurde das MUVIP, das virtuelle Ökomuseum der Altsteinzeit, eröffnet. Es ist ein faszinierendes Museum, in dem der Besucher mit Hilfe moderner Multimediatechnik das Küstengebiet in prähistorischer Zeit erkunden kann. Ein virtuelles Abenteuer in Zeit und Raum, um die Wurzeln des Menschen in einer außergewöhnlichen Landschaft zu entdecken.
In einer der Höhlen von Lentiscelle ist die „Leone di Caprera, ein Segelboot, das 1890-1891 den Atlantik von Montevideo nach Livorno überquerte, zu besichtigen; der Name ist eine Würdigung von Giuseppe Garibaldi, der diesen Spitznamen trug. Eines der drei Besatzungsmitglieder, Pietro Troccoli (1852-1939), war ein Bürger von Marina di Camerota, der schon in jungen Jahren nach Uruguay auswanderte. Das Boot wird derzeit restauriert.

Lentiscosa verdankt seinen Namen dem Lentisco (einem Strauch, der in dieser Gegend sehr verbreitet ist). Der Ursprung des Ortes geht auf die Zeit der Langobarden zurück und sein Zentrum ist reich an Kapellen. Eine der wichtigsten ist die Pfarrkirche Santa Maria delle Grazie, die im Laufe der Jahre renoviert wurde. wurde. Heute kann man ihre Kuppel bewundern, die mit zweifarbigen Majolikakacheln aus dem 17. Jh. bedeckt ist. Ebenfalls erwähnenswert ist die Kirche Santa Rosalia, die Schutzpatronin der Stadt, zu deren Ehren jedes Jahr ein viertägiges Fest stattfindet.

Die historischen Ursprünge des Ortes gehen auf das Mittelalter zurück, als 1464 die Sarazenen die Stadt Molpa zerstörten. Bei einem ihrer üblichen Raubzüge landeten sie nachts an der Mündung des Mingardo und griffen die Stadt an, in der das Castelluccio stand, und plünderten sie. Die Überlebenden flüchteten auf den Berg, wo die Abtei St. Peter stand. Sie ließen sich in der Nähe der Abtei nieder, von der sie auch Schutz und Arbeit erhielten.
Das Dorf wurde zum Gebiet der „Li accasati“ (die Verheirtateten), um die zölibatär lebenden Mönche von den verheirateten Bewohnern zu unterscheiden. Von großem historischen Interesse ist der Friedhof, dann hier befinden sich Reste der aus dem 9. Jh. stammenden italienisch-griechischen Kloster von St. Peter.

Prenota