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CILENTO

Der Cilento-Nationalpark mit Trekking- und Bootsausflügen.
Der Nationalpark Cilento und Vallo di Diano erstreckt sich über eine Fläche von etwa 181 000 Hektar.
Im Jahr 1998 wurde der Nationalpark zum UNESCO-Welterbe erklärt (Mit drei Hauptsehenswürdigkeiten: die Ausgrabungsstätte in Paestum, Velia und Padula). Seit 1997 ist der Nationalpark Biosphären-Reservat und seit 2010 ist es auch der erste italienische Geopark geworden (http://www.cilentoediano.it/).
Der Nationalpark Cilento zeichnet sich durch die Anwesenheit zahlreicher Städte aus, die in Symbiose mit der Natur und der Geschichte des Gebietes treten.

 

 

Marina Di Camerota

Im Nationalpark Cilento und in Marina di Camerota können Sie Ihren Urlaub in einer noch unberührten Landschaft genießen, mit einer kilometerlangen felsigen Küste, einladenden weißen Sandbuchten, farbprächtig schimmernden Höhlen und einem kristallklaren Meer.

Marina di Camerota hat eine Auszeichnung für die schönsten Strände Italiens erhalten, für Cala Bianca im Jahr 2013 und für den Naturhafen Baia Infreschi im Jahr 2014. 

Die Küste des Cilento wurde zu dem aufgrund ihrer unberührten Schönheit mit dem Preis der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente ausgezeichnet.

Marina di Camerota war früher ein Fischerdorf, dessen Charme man noch heute in den vielen kleinen Gassen spüren kann, es gibt eine Promenade zum Flanieren, Shoppen oder um die vielen vorzüglichen hausgemachten Eissorten zu genießen. Marina verfügt auch über einen Yachthafen für alle Bootstypen.

Ihr Urlaub wird voller Erlebnisse sein. Sie werden die Möglichkeit haben, einen schönen Bootsausflug der Küste entlang zu machen, in Richtung Baia Infreschi oder Capo Palinuro, oder Sie können eine Segelbootsfahrt genießen, schnorcheln oder tauchen, entlang des Flusses Mingardo reiten und Sie können auch an der unvergesslichen "Lamparata", dem nächtlichen Fischfang, teilnehmen, wobei in einer kleinen Bucht gemeinsam mit den Fischern die gefangenen Fische zubereitet und verspeist werden.

Und für diejenigen, die einen Aktiv-Urlaub bevorzugen, gibt es die faszinierendsten Trekking-Ausflüge: wunderbare Szenarien mit Blick auf das Meer und das Gefühl der Freiheit, das nur der Cilento geben kann.

Noch dazu bietet der Cilento auch Tradition, Handwerk, Wein und eine außerordentliche Küche.

Ein Ereignis ist der Festtag des San Domenico mit seiner traditionellen Prozession und dem Feuerwerk auf dem Meer. Auch die überlieferten Kunsthandwerke (Stein-, Oliven-Holz und Keramik-Verarbeitung) kann man noch bestaunen.

Sie müssen nur noch kommen und den Cilento erleben!

Die Strände

Calanca

Zwischen zwei Felsvorsprüngen liegt der Strand Calanca mit sehr flachem Wasser, perfekt für Ihre Kinder. Vom Strand aus sehen Sie die kleine Insel von Marina di Camerota. Der Strand ist nur 5 Gehminuten vom historischen Zentrum entfernt.

Marina delle Barche

Auch bekannt als Strand von San Domenico, er ist in der Nähe der Altstadt und des Hafens. Ausgestattet mit Spielgeräten für Kinder und Jugendliche, der Sand ist fein und weiß, von kristallklarem Meer umspült.

Lentiscelle

Umgeben von felsiger Macchia, befindet sich der Strand etwas abseits des Zentrums in der Nähe der Steinzeithölen.Es ist ein Sand- und Kiesstrand, das Meer ist wunderschön, aber tief und deshalb für Kinder weniger geeignet.

Mingardo

Der Küstenabschnitt zwischen Marina di Camerota und Palinuro, wo man auch die berühmte Diskothek "Der Zyklop" findet, verfügt über viele Bademöglichkeiten, inbegriffen Strandbars und Liegestuhlverleih. 

Hier ist der Sand sehr feinkörnig und das Meer tief.

Die Türme

Entlang der Küste Marinas sieht man in regelmäßigen Abständen "Telegrafentürme", auch "Sarazenentürme" gennant, die im Mittelalter zum Schutze der Bevölkerung vor Sarazenen und Seeräubern erbaut worden sind. Durch ihre strategisch günstige Lage hatten sie Sichtkontakt zueinander und konnten so ein effektives Kommunikationssystem durch Rauch- und Feuersignale aufbauen.

Der "Turm Zancale" ist der größte, er befindet sich an sehr exponierter Stelle und hatte dadurch eine Leitfunktion zwischen den Türmen.

Die Grotten

Marina di Camerota, ist bei den Paläontologen wegen der vielen interessanten Grotten entlang der Küste bekannt. In vielen von ihnen wurden bedeutende archäologische Funde, vor allem aus der Steinzeit, gemacht.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde in Marina das MUVIP eröffnet, ein virtuelles Museum über das Paleolitikum (Ecomuseo Virtuale Paleolitico). Es fasziniert durch seine moderne Multimedia-Technologie, die es ermöglicht, das Küstengebiet in prähistorischer Zeit zu erforschen. Ein virtuelles Abenteuer in Zeit und Raum zu den Wurzeln des Menschen in einer außergewöhnlichen Landschaft.

Leon di Caprera

In einer der Grotten war bis vor kurzem das Gerippe eines Segelschiffes mit dem Namen "Leon di Caprera" zu besichtigen, mit dem drei Seeleute in den Jahren 1890/91 den Atlantik von Montevideo bis nach Livorno überquerten. Der Name ist eine Hommage an Giuseppe Garibaldi, den man gerne so nannte.

Einer der drei Besatzungsmitglieder, Pietro Troccoli (1852-1939), war ein Bürger von Marina di Camerota, der als junger Bursche nach Uruguay auswanderte. Das Boot wird derzeit restauriert.

Das Land der Mythen (ex Spuren von Enea)

Die Herkunft des Namens Camerota ist wie der vieler anderer griechischer Stätten mit einer Legende verbunden. Palinuro, der Steuermann des Aeneas, der nach Vergil durch die Weltmeere segelte, hat sich bei seiner Schifffahrt entlang der heutigen cilentanischen Küste in ein schönes Mädchen namens Kamaraton verliebt.

Das Mädchen erwiderte die Liebe aber nicht und Palinuro stürzte sich in seiner Verzweiflung in die Fluten, um ihr zu folgen, und ertrank. Venus, die Göttin der Liebe, war ob der Grausamkeit von Kamaraton so wütend, dass sie diese in einen Felsen verwandelte (es ist der Felsen, auf dem Camerota erbaut wurde), damit sie in alle Ewigkeit auf den Geliebten herniederschauen muss.

Viele der griechischen und römischen Mythen sind an der cilentanischen Küste angesiedelt. Eine der bekanntesten ist die der "Insel der Sirenen" in Homers Odyssee. Die boshaften Sirenen hatten mit ihrem verzaubernden Gesang die Seeleute verrückt gemacht, so dass ihre Boote vor der Punta Licosa am Felsen der 'isolotta' zerschellten.